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Albert Füracker in Postbauer-Heng

Kinderbetreuung und Familienförderungen im Fokus

 
Foto: Horst Kratzer

Staatssekretär Albert Füracker auf Stippvisite  

Kinderbetreuung und Familienförderungen standen im Fokus eines Gemeindebesuches von Albert Füracker in Postbauer-Heng.

Die 3-gruppige Kinderkrippe im Kemnather Kindergarten Spatzennest war erste Anlaufstation, wobei der Schwerpunkt des Besuches auf das direkte Gespräch mit Erzieherinnen, Pflegerinnen und Elternbeiräten gelegt wurde.

Wo sind die Probleme?
Welche Themen beschäftigen die Eltern?
Reichen die Plätze?
Wie funktionierte die Förderung durch den Staat?

Diese Neugier und das direkte und sehr offene Gespräch kamen sehr gut an bei allen Beteiligten. Elternbeiratsvorsitzender Frank Sukowski zeigt sich sehr zufrieden und sah keine größeren Probleme, die Krippeneinrichtung wird sehr gut angenommen und ist ausgebucht.

Bürgermeister Horst Kratzer ergänzte, dass der Markt Postbauer-Heng für jedes Kind pro Tag einen Euro Zuschuss für das Mittagessen in der Einrichtung bezahlt und das von den Kleinsten in der Krippe bis hin zur Abschlussklasse in der Erich Kästner Schule. Die Elterngebühren liegen im mittleren Bereich im Vergleich zu den Landkreisgemeinden. Erfreulich ist die stark angestiegene Geburtenrate, aktuell 73 Geburten im Jahr 2014 und es werden noch ein paar Babys in diesem Jahr „erwartet“. Das ist eine enorme Steigerung gegenüber der Tiefstzahl von 2008 mit 42 Geburten und zukunftsweisend für die künftige Entwicklung in den Kindergärten und auch in den Schulen. Neue Baugebiete, vor allem aber die sehr gute Infrastruktur Einkaufen, Ärzte und S-Bahn sind große Pluspunkte, die hier mit reinspielen, so Kratzer.

Die Investitionen der letzten Jahre haben sich gelohnt, so das Fazit von Füracker, die gute staatliche Fördersituation legt hier gute Grundlagen für die Kommunen. Zum Abschluss besichtigte er noch ein Gemeinschaftsprojekt Eltern-Marktgemeinde, das Schule macht. Jedes Jahr wird ein Spielplatz von Grund auf modernisiert und „aufgepeppt“. Das Wichtigste aber ist, dass die Mütter und Väter die Planung und Gestaltung machen, weil sie am besten wissen, was ihre Kinder und sie selbst sich wünschen. Wir geben den finanziellen Rahmen vor, und Eltern im Einzugsbereich des Spielplatzes sind die Ideengeber. 35.000 Euro wurden hier investiert, gut angelegt, denn die Kleinen sind unsere Zukunft, so Kratzer und Pfarrerin Cornelia Dinkel, die ebenfalls an dem Gespräch teilnahm.