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Grundsteinlegung

Neue Sporthalle für Postbauer-Heng

 
Foto: Horst Kratzer

Feierlicher Festakt - Grundsteinlegung für die neue Sporthalle Postbauer-Heng mit Staatssekretär Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler und zahlreichen weiteren Festgästen.

Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben - auf ein gelungenes Projekt.

Grußwort von Horst Kratzer - Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender

 

Bürgermeister Horst Kratzer

Die Grundsteinlegung - so der Sinn -
bekundet feierlich den Baubeginn.
Was hier in einem Stein beginnt,
wird bald schon ganz auf Groß getrimmt.

Herzlich Willkommen zur Grundsteinlegung für eines der größten und umfangreichsten Baumaßnahmen in der Marktgemeinde und im Schulverband. Die Grube, in der wir hier stehen, hat ebenfalls riesige Dimensionen: 15.000m³ Aushub, entspricht 1500 LKW, entspricht 30.000 Tonnen. Ich bitte um Verständnis dafür, dass aus Bausicherheitsgründen nicht alle direkt hier herunter dürfen.

Ich begrüße Sie alle und besonders herzlich auch unsere Gäste:

  • Pf. Cornelia Dinkel und Markus Fiedler
  • Staatssekretär Albert Füracker
  • Landrat Willibald Gailler
  • 1. Bürgermeister Belzl, Pyrbaum
  • 2. Bürgermeister Herrmann Blos, Burgthann
  • R’in Sabine Bodenmeier und Lehrerkörper
  • Mitglieder des Schulverbandes und des Marktgemeinderates
  • Altbürgermeister und Ehrenbürger Hans Bradl
  • Schüler, Eltern, Elternbeirat
  • Architekt Dimitrios Kogius, Büro asp
  • Projektsteurer Alexander Santowski
  • Alle Fachplaner und Büros
  • Vertreter der ausführenden Firmen o Regierung der Oberpfalz, vertr. d. Herr Russ, Schulabteilung
  • Landratsamt Neumarkt, Frau Helga Huber, Christian Bruckschlögl
  • Arch. Helmuth Theil o Marktkapelle Postbauer-Heng

Liebe Gäste,
am 16. März 1976 wurde in Postbauer-Heng die erste Dreifachturnhalle in Stadt- und Landkreis NM eröffnet. 3 Jahre davor viel nach mehrfachen Hin und Her die Entscheidung, dass die Hauptschule in Postbauer-Heng errichtet wird, und sofort danach machte sich die Gemeinde daran, 4 ha. landwirtschaftliche Fläche, westlich des heutigen Rathauses, an der Centrum Straße von insgesamt 11 Landwirten zu erwerben. Die großzügigen Grundstücksflächen des Schulverbandes ermöglichen es uns, heute hier zu stehen und an dieser Stelle den Grundstein für die neue Sporthalle legen.

1978/79 erwarb der Schulverband weitere 2,5 ha. zur Errichtung des Schulsportplatzes. 1980/81 wurden zusätzliche 3,8 ha erworben, so dass zwischen Centrum Straße und Am Schauerholz nun 10,3 ha. öffentliche Flächen vorhanden sind.

Es gibt wohl wenig Schulgelände, die diese Weitläufigkeit und Zentralität vorweisen können. Für diese Weitsicht und Planung dürfen wir uns heute bedanken bei Hans Bradl, dem Gemeinderat der 70er Jahre und auch bei den Grundstücksbesitzern, für die Bereitschaft zu verkaufen, bzw. einzutauschen.

Wir bauen heute darauf, was vor 40 Jahren an Platz geschaffen wurde. Die ersten Beratungen und Gedankenansätze für eine Sanierung der bestehenden Halle begannen im Jahr 2011 aus mehreren Gründen. Es fehlte an einer Tribüne, die Spielfläche in der Halle war für manche Sportarten zu klein, der Energieverbrauch war relativ hoch, die Umkleiden bedurften einer Sanierung usw.

Am 11.10.2011 fand dann eine erste Besprechung bei der Regierung der Oberpfalz statt, bei der es um die grundsätzliche Frage der Sanierung oder Neubau ging.

Architekt Helmuth Theil wurde beauftragt, die Fakten und Eckdaten für eine Sanierung oder einem Neubau zu untersuchen. Letztendlich und nach einem gründlichen mehrmonatigen Abwägungsprozess stellten wir und die Regierung der Oberpfalz fest, dass für den Neubau grünes Licht gegeben werden kann - die Sanierung stellte sich als nicht wirtschaftlich dar.

Mit dieser Vorgabe und der Förderaussage für eine 2/3-Sporthalle aufgrund der Schülerentwicklung machten sich der Schulverband, der Bauausschuss, bzw. der Marktgemeinderat mehrfach auf den Weg und besichtigten zahlreiche Sporthallen.

Ziel war die Schwächen und Stärken zu sammeln, die gemachten Erfahrungen der anderen Kommunen zu sammeln. Dabei haben wir auch gemerkt, dass gerade die Hausmeister die Praktiker sind und am besten wissen, was sich in der Praxis und im laufenden Betrieb bewährt hat und was nicht.

Am 16.05.2013 Grundsatzbeschluss über den Ersatz-/Neubau einer Sporthalle an der Erich Kästner Schule und Einleitung des VOF-Verfahrens. Es folgte ein großer Architektenwettbewerb, an dem sich 13 Büros beteiligten und die Entscheidung für den Entwurf des Büro asp aus Stuttgart fiel mit einer ganz großen Mehrheit nach der zweitägigen Sitzung des Preisgerichts. Ich denke, Arch. Dimitrios Kogios wird seine Vision und Planung noch erläutern.

Als großen Erfolg werten wir die spürbare Anhebung der Förderung von 2/3 auf eine 3/3 Sporthalle seitens der Regierung. Die erfreuliche Geburtenentwicklung der letzten beiden Jahre und damit die beständige Anzahl der Schulklassen wird mit einer Mehrförderung von einer ¾-Million Euro belohnt. Herzlichen Dank an dieser Stelle unseren fleißigen Eltern. Ich möchte mich heute an dieser Stelle wie bereits vor ein paar Wochen beim Spatenstich herzlich bedanken für die bisherige Abwicklung dieses Großprojektes in unserer Gemeinde.

Ich möchte Dank sagen an die Gremien, die die Entscheidung getroffen haben und auch herzlichen Dank unserer Nachbargemeinde Pyrbaum, allen voran Bürgermeister Belzl, für das Mittragen und mitfinanzieren des Projektes im gemeinsamen Schulverband. Es ist getragen durch den Marktgemeinderat, die Schule, die Vereine und durch die Bürgerinnen und Bürger.

Dank an St. Albert Füracker und alle nachgeordneten Stellen für die wohlwollende Bezuschussung der Maßnahme und vor allem auch, die Tatsache, dass es erstmals in der Oberpfalz eine gesonderte Förderung gibt, für zusätzliche Räume im Ganztagsbereich. Dieses Angebot ist hier durchgängig von 1-9 vorhanden, einmalig im Landkreis.

Dank an die Regierung der Oberpfalz, Herrn Demleitner und sein Team sowie die Schulabteilung, Frau Lonthoff und Herrn Russ. Danke auch dem Landratsamt Neumarkt, LR Willibald Gailler und seiner Bauverwaltung, allen voran Frau Huber und Herrn Bruckschlögl.

Danke den Mitarbeiter des Rathauses für die Bewältigung dieser zusätzlichen Aufgaben – eine große Belastung für Bauverwaltung und Kämmerei.

Herzlichen Dank grundsätzlich allen, die dazu beigetragen haben, dass wir heute an diesem Punkt angelangt sind.

Wünschen wir uns, dass die Bauphase unfallfrei verläuft und vor allem auch die Kostenberechnungen eingehalten werden. Wir haben gelernt, dass die Zeit der Planung, der Konzeptfindung und der Entscheidung mindestens genauso wichtig ist, wie die der Bau- und Umsetzungsphase.

Spruch von Johanna Füracker:
Wenn man ungeduldig ist, trifft man nur selten die richtige Entscheidung.

Ich bin überzeugt wir eine gute Entscheidung und eine gute Wahl getroffen. Herzlichen Dank

 

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Bildergalerie Grundsteinlegung der neuen Sporthalle