Durch meinen Beruf als Steuerberater schlägt mein Herz für das Steuerrecht. Einen Schwerpunkt meiner künftigen politischen Arbeit sehe ich daher auf dem wichtigen Gebiet Wirtschaft, Finanzen und Steuern. Die Steuereinnahmen sprudeln - der Staat nimmt so viel ein wie nie zuvor. Gerade in Zeiten der schleichenden Enteignung der Bürger durch die anhaltende Niedrigzinspolitik ist es nötig, den hart arbeitenden Steuerzahlern etwas von ihrem Geld zurückzugeben. Wir wollen kleine und mittlere Einkommen entlasten. Wir fordern ein Ende der systematischen Steuervermeidung großer Konzerne. Wir stehen für die größte Steuersenkung aller Zeiten, die schrittweise und vollständige Abschaffung des Solidaritätszuschlages nach Auslaufen des Soildarpakts II. Wir fordern auch die Regionalisierung der Erbschaftssteuer für Unternehmen um die mittelständisch geprägte Wirtschaft zu erhalten. Für mehr Informationen empfehle ich Ihnen meinen Themenflyer Steuern, Finanzen, Europa.

Ich setze mich zudem dafür ein mehr Menschen in Eigentum zu bringen. Deutschland hat eine der niedrigsten Eigentumsquoten im internationalen Vergleich. Wir fordern die Einführung des Baukindergeldes und wollen die Einkommensgrenzen bei der Wohnraumförderung anheben.

Weiter setze ich mich für die EU-Freizügigkeit und gegen einen Sozialleistungstourismus ein. Eine Reform der Freizügigkeit zur Verhinderung missbräuchlicher Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme ist dringend geboten. Freizügigkeit heißt Niederlassungsfreiheit für Arbeitnehmer, nicht für Sozialhilfeempfänger. Die Voraussetzungen für die Gewährung von Grundsicherungsleistungen im Alter für EU-Ausländer sollten enger gefasst werden, nicht großzügiger, wie es SPD und Grüne fordern. Die Kindergeldzahlungen für im Ausland lebende Kinder müssen an die dortigen Lebenshaltungskosten gekoppelt werden dürfen.

Eine Vergemeinschaftung der sozialen Sicherungssysteme und eine europäische Arbeitslosenversicherung lehnen wir strikt ab. Jeder der Schulden macht, muss sie auch selbst zurück zahlen.

Weitere wichtige Themen für die ich mich einsetze sind Arbeit, Soziales und Wirtschaft.

Das Ziel einer vernünftigen und zukunftsorientierten Arbeits- Wirtschafts- und Sozialpolitik muss es sein, die guten Rahmenbedingungen für Wachstum und Wohlstand in Deutschland zu sichern. Dies war schon immer ein Grundsatz in unserem politischen Wirken. "Wohlstand für alle" nach Ludwig Ehrhard ist so aktuell wie nie zuvor. Es geht nicht um soziale Gerechtigkeit à la Schulz, sondern um Leistungsgerechtigkeit für alle, die jeden Tag hart arbeiten oder schon für unser Land hart gearbeitet haben. So hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt seit Beginn der unionsgeführten Regierung 2005 grundlegend gebessert. Die Union setzt sich für lebenslanges Lernen und präventive Weiterbildung ein. Wir fordern konkrete, auf den Arbeitsplatz bezogene Qualifikationsmaßnahmen. Mehr erfahren Sie in meinem Themenflyer Arbeit, Wirtschaft und Soziales.

Die Alterssicherung ruht auf den drei Säulen der gesetzlichen Rentenversicherung sowie der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Wir müssen die Bedingungen der betrieblichen und privaten Altersvorsorge weiter verbessern. Wir fordern einen eigenen steuerlichen Absetzungsbetrag für private Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsversicherung einzuführen. 

Wir fordern die besten Rahmenbedingungen für Startups und Gründer um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Digitalisierung bietet Chancen für den Arbeitsalltag, für den ländlichen Raum und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir haben große Zukunftschancen, wir müssen sie jetzt nutzen!

 

Ihr

Sebastian Brehm, MdB

 

 

Geboren bin ich am 18.10.1971 in Nürnberg. Hier bin ich auch aufgewachsen. Ich bin stolz auf meine Heimatstadt Nürnberg. Nürnberg ist nach wie vor eine der schönsten Städte Europas!

Beruflich arbeite ich als selbständiger Steuerberater in meiner eigenen Kanzlei mit ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit 2002 bin ich für die CSU im Nürnberger Stadtrat. Im Oktober 2009 wurde ich zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Nachfolgend lesen Sie meine weiteren Aufgaben:

LEBENSLAUF
Ausbildung
  • 1991 Hochschulreife, Abitur
  • 1991 bis 1992 Wehrdienst
  • von 1992 bis 1998 Studium der Betriebswirtschaftslehre Friedrich-Alexander Universität Erlangen/Nürnberg
  • 1998 Abschluss zum Diplom-Kaufmann
  • 2003 Zulassung zum Steuerberater
Politisches Engagement
  • ab 1988 Aktivität Schülerunion/Junge Union
  • von 1990 bis 1992 Vorsitzender Schülerunion
  • von 1996 bis 1998 Kreisvorsitzender Junge Union Nürnberg-Ost
  • von 1998 bis 2004 Bezirksvorsitzender Junge Union
  • Kreisvorsitzender CSU Nürnberg-Ost
  • seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages
Ausschüsse Stadtrat und Abordnungen


  • seit 2002 Ältestenrat
  • seit 2002 Rechnungsprüfungsausschuss (ab 2014 Vorsitzender)
  • von 2005 bis 2014 Werkausschuss Nürnberg Bad
  • von 2008 bis 2014 Werkausschuss Franken Stadion Nürnberg
  • von 2008 bis 2014 Sportausschuss
  • seit 2013 Stadtplanungsausschuss
  • seit 2014 Werkausschuss Service Öffentlicher Raum
  • seit 2008 bis heute Vorsitzender Aufsichtsrat Projektentwicklungsgesellschaft St. Leonhard Nord mbH
  • seit 2005 bis heute Aufsichtsrat WBG
  • seit 2002 bis heute Zweckverband Sparkasse
  • seit 2008 Verwaltungsrat Sparkasse