Hans-Peter Deifel will Bürgermeister von Weihmichl

CSU Neuhausen-Weihmichl nominiert Bürgermeisterkandidaten

In einer sehr gut besuchten Ortshauptversammlung, fast 90 % der Mitglieder waren anwesend, nominierte der CSU-Ortsverband Neuhausen-Weihmichl seinen Vorsitzenden Hans-Peter Deifel zum Bürgermeisterkandidaten. Auf Vorschlag des jetzigen 1. Bürgermeisters Sebastian Satzl wurde er von den Mitgliedern einstimmig gewählt. Deifel ging in seiner Vorstellungsrede auf seinen Werdegang und ihm wichtige politische Themen ein. Das detaillierte Programm soll jedoch gemeinsam mit den Bürgern und den Gemeinderatskandidaten erarbeitet werden.

 

Bei seiner Begrüßung konnte Deifel außer Bürgermeister Satzl auch die Ehrenbürger Jakob Emslander, Georg Kindsmüller und Johann Deifel willkommen heißen. Außerdem freute er sich über die zahlreiche Teilnahme der Mitglieder, von denen fast 90 % zur Aufstellungsversammlung gekommen waren. Zum Versammlungsleiter wurde Maximilian Ganslmeier, Fraktionssprecher der CSU in Hohenthann, gewählt. Dieser erläutere detailliert das Wahlverfahren und bat um Vorschläge für einen Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Hierauf meldete sich Sebastian Satzl und schlug Hans-Peter Deifel vor. Satzl begründete dies unter anderem mit Deifels in den letzten Jahren gesammelter beruflichen und politischen Erfahrung, seinen stets neuen Ideen und seiner menschlichen Art. „Insbesondere schafft er es immer wieder verschiedene Meinungen zusammenzubringen und eine gemeinsame Lösung zu erreichen“, sagte Satzl.

 

Deifel erklärte seine Bereitschaft zur Kandidatur mit dem ersten Satz seiner Vorstellungsrede: „Ja, ich will Bürgermeister meiner Heimatgemeinde Weihmichl werden!“ Bereits seit 2008 als Gemeinderat und seit 2014 als 3. Bürgermeister kann er aktiv die Zukunft seiner Heimat mitgestalten. Zudem begleitete er als Breitband- und Jugendbeauftragter spezielle Aufgabengebiete und konnte hier an der Umsetzung von diversen Projekten entscheidend mitarbeiten. Nun möchte gerne er als 1. Bürgermeister noch mehr Verantwortung für die Fortentwicklung seiner Heimat übernehmen.

 

Neben einer langfristigen Strategie zur Fortentwicklung der Gemeinde ist ihm immer die pragmatische Umsetzung wichtig. Als Beispiel nannte er das gemeindliche Ferienprogramm, welches in seiner Amtszeit eingeführt und nun bereits zum elften Mal durchgeführt worden ist. „Wir haben mit einem leeren Blatt Papier begonnen und können nun auf fast 3.000 Anmeldungen - und somit schöne Ferienerlebnisse für unsere Kinder - zurückblicken“, sagte Deifel.

 

Zu seiner ehrenamtlichen Arbeit vor Ort kamen in den letzten Jahren einige politische Ehrenämter hinzu. Insbesondere in der Jungen Union als Kreisvorsitzender und stellvertretender Bezirksvorsitzender konnte Deifel viele Ideen sammeln und sich mit anderen Menschen aus ganz Bayern austauschen. Ein besonderes Erlebnis war die Erstellung des ersten Grundsatzprogramms der Jungen Union Bayern, an dem er als niederbayerischer Vertreter in der Grundsatzkommission mitgeschrieben hat. Seit diesem Jahr ist er auch als ehrenamtlicher Richter am Amtsgericht Landshut tätig.

 

Beruflich ist Deifel in der Region fest verwurzelt. Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Raiffeisenbank Altdorf-Ergolding eG blieb er seinem Arbeitgeber, nur unterbrochen vom Grundwehrdienst, bis heute treu. Mittlerweile ist er seit zwölf Jahren im Nachbarort Furth als Geschäftsstellenleiter tätig. Durch ständige Fort- und Weiterbildung erreichte er den Abschluss Bankbetriebswirt, zudem absolvierte ein berufsbegleitendes Studium zum Bachelor of Business Administration. Besondere Freude mache ihm die tägliche Arbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen und die gemeinsame Erarbeitung von individuellen Lösungen. Zudem ist er seit 2010 als stellvertretender Betriebsratsvorsitzender engagiert.

 

Deifel ging im Anschluss auf einige kommunalpolitische Eckpunkte ein. Das konkrete Programm soll allerdings in einem längerfristigen Prozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, sowie mit den Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten erarbeitet werden. Einen Schwerpunkt bei seinen Ausführungen bildete das Thema „Wohnen für alle Generationen“, hier müsse man sich auch neuen Entwicklungen - wie dem Bau von Wohnungen und Mehrgenerationenhäusern - öffnen. Außerdem ist es für Deifel wichtig Arbeitsplätze vor Ort entstehen zu lassen. Hier gilt es auch die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Schnelles Internet und eine gute Mobilfunkversorgung sind hier die entscheidende Infrastruktur, weshalb auch zukünftig Investitionen diesbezüglich erfolgen sollen. Die Erhaltung und der Ausbau der gemeindlichen Bildungseinrichtungen ist für die Bürgerinnen und Bürger ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität. Mit der beschlossenen Sanierung der Turnhalle in Unterneuhausen und der aktuell diskutierten Erweiterung der Kindertageseinrichtungen gehe man hier bereits in die richtige Richtung. Ebenso stellte Deifel einige Gedanken zur Verbesserung der Nahversorgung, der Bedeutung der Kultur und des Ehrenamts dar, welche für ihn einen hohen Stellenwert haben.

 

An seine Rede schloss sich der schriftlich durchgeführte Wahlgang an. Versammlungsleiter Ganslmeier konnte nach der Auszählung verkünden, dass alle Stimmen auf Hans-Peter Deifel sind. Dieser bedankte sich für das große Vertrauen und sagte abschließend: „Ich freue mich sehr auf die kommenden Monate, insbesondere da wir alle zusammen an der Zukunft unserer gemeinsamen Heimat Weihmichl arbeiten werden.“

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