Paul Linsmaier trifft Günther Beckstein

Vom konservativen Handeln und christlichen Grundsätzen

Paul Linsmaier trifft den Bayerischen Ministerpräsidenten a.D. Günther Beckstein

Bezirksvorsitzender Paul Linsmaier im Gespräch mit Günther Beckstein. - Linsmaier: "Wir handeln zu oft pragmatisch und zu wenig grundsätzlich!"

Die Grundsätze und die inhaltliche Ausrichtung der jungen CSU standen am Wochenende während der Sommerakademie auf Schloss Spindlhof in Regenstauf im Mittelpunkt – auch der niederbayerische JU-Vorsitzende, Paul Linsmaier, wirkte aktiv mit.

Ebenfalls zu Gast war der bayerische Ministerpräsident a. D. Günther Beckstein, der gemeinsam mit den JUlern verschiedene Positionen erörterte. Ganz im Zeichen christlicher Politik wurde auch die aktuelle Flüchtlingsproblematik, die vor allem Niederbayern derzeit vor große Herausforderungen stellt, thematisiert. Linsmaier und Beckstein kamen im Gespräch überein, dass die vom Grundgesetz garantierte Menschenwürde und die daraus resultierende Freiheit des Individuums die unabdingbaren Prämissen des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist – „die Achtung und der Schutz dieser Grundsätze stellt die höchste Aufgabe jeder staatlichen Gewalt dar. Sie sind mit allen Mitteln zu wahren, unabhängig von den persönlichen Eigenschaften eines Menschen“, stellt Linsmaier fest. Dennoch müsse auch angesichts der enormen Anzahl von Flüchtlingen, die nach Europa kommen, zwischen den Aspekten der Humanität und des Missbrauches ein Gleichgewicht im Sinne unserer Gesellschaft gefunden werden.

Die christlichen Grundwerte seien dafür ein Vorzeigebeispiel: „Christliches Handeln ist modern“, pflichtet der CSU-Fraktionsvorsitzende im Deggendorfer Stadtrat dem ehemaligen Ministerpräsidenten bei.

Auch der Konservativismus als Leitlinie für politische Entscheidungen wurde von den beiden Politikern angesprochen. "Es müssen starke Werte etabliert sein statt nur pragmatische Entscheidungen zu treffen. Sie sind die Grundlage für das reflektierte und bedachte Handeln, das den Konservativismus auszeichnet. Aus der Vergangenheit zu lernen muss der Grundstein für jeden Lösungsansatz sein. Es geht immer darum, Entscheidungen zum Wohle der Menschen zu treffen.“