CSU-Fraktion sorgt sich um Erreichbarkeit

Linsmaier: "Brauchen runden Tisch zur Verkehrssituation und schnelle Lösung

CSU-Fraktion sorgt sich wegen Verkehrsbelastung um Erreichbarkeit Deggendorfs

Die momentane, hohe Verkehrsbelastung in Deggendorf durch den überörtenlichen Verkehr treibt die CSU-Fraktion um. „Wir stehen ausdrücklich zu den dringenden Baumaßnahmen und Sanierungen auf der A3 und begrüßen sie, für die Deggendorfer ist der aktuelle Zustand das nächste halbe Jahr jedoch so nicht akzeptierbar.“ so Fraktionschef Paul Linsmaier. „Es muss dringend nachgesteuert werden.“ Die Rückstaus am Nadelöhr auf dem Autobahnkreuz führen dazu, dass Deggendorf jeden Tag im Verkehr erstickt und abgeschnitten wird. Stundenlang ist Deggendorf nur über den Bayrischen Wald zu erreichen.

Ein erster kurzfristiger Lösungsansatz könnte ein LKW-Verbot für den Transitverkehr zwischen Metten und Hengersberg sein, sodass die Transit-LKWs auf der Autobahn bleiben. Zudem sollte eine Synchronisation und verkehrsbedingte Steuerung der Ampeln von der Kreuzung Friedenseiche bis zur Autobahnausfahrt geprüft werden. Der überörtliche Verkehr muss – wie bei der Tunnelsperrung – weiträumig über die Bundesstraßen bei Unfällen umgeleitet, der Transitverkehr schnell durch die Baustellen am Autobahnkreuz vorbei geleitet werden. Bereits ab Straubing und Vilshofen ist eine verkehrsbedingte dynamische Steuerung des Verkehrs nötig.Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig für Deggendorf eine zweite Autobahnbrücke wäre, die seitens einiger Mitglieder der CSU-Fraktion seit Jahren gefordert wird.

Die CSU-Fraktion hat deshalb Oberbürgermeister Dr. Moser um die Einrichtung eines runden Tisches gebeten. „Es müssen alle Beteiligten zusammenkommen und schnell nach Lösungen suchen, wie der überregionale Verkehr an Deggendorf vorbei geleitet werden kann.“ so Linsmaier