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Festakt

Neujahrsempfang des Marktes Postbauer-Heng

 
Foto: Mitteilungsblatt Markt Postbauer-Heng, Januar 2018

Wie jedes Jahr findet Anfang Januar der Empfang des Marktes statt, zu der die Vertreter der Vereine, der öffentlichen Einrichtungen, der Kirchen und die Mitarbeiter des Marktes eingeladen werden.

Neben den Grußworten des Bürgermeisters, MdB Alois Karl, Staatssekretär Albert Füracker, Landrat Willibald Gailler sprach in diesem Jahr Frau Professor Dr. Andrea Klug, Präsidentin der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden.

Worte Bürgermeister Horst Kratzer:

"Ich wünsche Ihnen vor allem Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und im Grunde das alles, was sie sich auch für sich wünschen. 2017 ist schon wieder Geschichte und ich hoffe, dass sie alle gut hinein gekommen sind in das Jahr 2018.

Ich freue mich sehr, dass sie alle unserer Einladung gefolgt sind hier in unser schönes Deutschordensschloss. Sie alle stellvertretend für unsere 7.700 Bürgerinnen und Bürger, als Vertreter unserer zahlreichen Vereine und Verbände, für unsere Kirchen, für die große und kleine Politik, für die große Gemeinschaft, die unsere Gemeinde lebenswert macht.

Ich freue auch besonders, dass wir Sie, liebe Frau Professor Dr. Klug, bei uns begrüßen dürfen. Als Sprecher des Aktionsbündnisses Oberpfalz Mittelfranken durfte ich Sie voriges Jahr beim Tag der E-Mobilität in Freystadt begrüßen und ich danke ihnen und ihrem Team ganz besonders für die gute und effiziente Zusammenarbeit und Kooperation gerade im Bereich der wichtigen Energiethemen mit Prof Brautsch, bei denen Sie und Prof. Brautsch uns maßgeblich begleiten und uns den richtigen Weg zeigen.

Warum trifft man sich zu Jahresbeginn, macht Empfänge, lädt Gäste ein und stößt mit einem Glas Sekt an. Nun ich denke es geht nicht darum, dass wir zaghaft, unsicher und mit vielen Fragezeichen das neue Jahr begrüßen und uns Mut zusprechen wollen. Nein, im Gegenteil, wir wollen es packen das Jahr 2018, herausfordern und mit viel Tatendrang begrüßen.

Ein neues Jahr zu beginnen, heiß ja auch, dass man sich so seine Gedanken gemacht hat, privat und beruflich, wie wars denn so, was habe ich 2017 gemacht, was ist alles geschehen und unterm Strich, welche persönliche Note gebe ich ihm.

Wir sind Menschen und da wo Menschen sind, da menschelts, hat schon Karl Valentin gesagt und darum ist vieles auch Motivation oder Kopfsache, wie man sagt. Wir alle brauchen etwas was uns antreibt und uns fordert und darum sind wir heute auch zusammengekommen, um sozusagen den Startschuss zu geben für in ein 2018, das uns bewegt und das uns Freude macht.

Und sie alle, liebe Gäste, haben wir eingeladen, weil sie stellvertretend für viele unserer Bürger, für die Vereine, die Kirchen, stehen für Schulen und Kindergärten und für die politisch Verantwortlichen.

Wenn wir heute das neue Jahr begrüßen wollen wir aber auch Danke sagen, für das was 2017 wieder alles geleistet wurde - es war unglaublich viel, tausende von ehrenamtlichen Stunden und jeder von Ihnen hat seinen persönlichen Teil dazu beigetragen.

Es ist ja jedes Jahr die große Frage, mit welchen Vorsätzen wir in den Jahreswechsel gehen, sind wir optimistisch oder pessimistisch. Früher war alles besser sagen viele und heutzutage wird alles schlimmer und schlechter. Ein Gefühl nur oder Tatsache? Ich bin der Überzeugung, dass sehr sehr vieles besser geworden ist von Jahr zu Jahr. Wir verlieren nur manchmal den Blick aufs Wesentliche und sind getrieben von einer Riesenflut von Nachrichten, Messages, Whatsapp, Twitterern und sogenannten Followern oder einer Schar von in Anführungszeichen Freunden im Facebook, die wir schon lange alle nicht mehr kennen. Wir sind so stark von den Medien und den sogenannten sozialen Medien beeinflusst wie nie zuvor und hier ist es so, dass sich schlechte Nachrichten mit ihren Schlagzeilen eben besser verkaufen als gute Meldungen, die dann eher als langweilig gelten und sich nicht einbrennen in unseren medialen Speicher. Es ist schwerer geworden, zu entscheiden, was ist wichtig, was ist Quatsch und muss ich alles wissen und lesen, muss ich überall mit dabei sein.

Eine gewisse Sehnsucht nach Ruhe wird größer, digitales Fasten sagen manche ist das neue Glück, nicht immer und überall erreichbar zu sein, aber es wird schwieriger und man hat den Eindruck, das Hamsterrad dreht sich immer schneller.

Aktuell reden wir gerade von einer neuen Medienoffensive für unsere Kitas und Schulen und ich bin mir nicht sicher, ob der all zu frühe Einstieg in die digitale Welt für unsere Kinder der richtige Weg ist. Da müssen wir aufpassen und viel Verantwortung liegt da sicherlich bei den Eltern.

Wichtige Entscheidungen 2018

Wichtige Entscheidungen stehen also an für dieses Jahr und gehen wir es an mit viel Optimismus und Tatendrang. Wir haben gemeinsam schon viel erreicht und die Vorzeichen fürs neue Jahr sind durchwegs positiv. Die gute Wirtschaftskraft, im Grunde keine Arbeitslosigkeit und erneut gute Steuereinnahmen haben uns wieder den Spielraum verschafft, den wir benötigen für die Umsetzung der zahlreichen Projekte.

Kindergarten, Sporthalle, Baugebietserschließungen, Kanal- und Wassersanierungen, Erweiterung des Feuerwehrhauses Pavelsbach, Wohnungsbau, Gebäudesanierungen und vieles mehr, dafür braucht man ausreichende Mittel und schon an dieser Stelle möchte ich mich bedanken für die Zuschüsse aus Bund und Land, lieber Alois Karl und lieber Albert Füracker, aber auch beim Landkreischef Willibald Gailler, der es wiederum erreichen konnte, dass der Landkreis Neumarkt die niedrigste Kreisumlage in ganz Bayern hat. Da bleibt mehr für die Gemeinden, wie in allen anderen Landkreisen. Auch der Bezirk hat trotz hoher Sozialausgaben gut gewirtschaftet, liebe Frau Bayer und senkt die Bezirksumlage.

Zusammengefasst also gute Voraussetzungen für die anstehenden Projekte, aber auch für eine geordnete Haushaltsführung einhergehend auch mit der Rückzahlung und Tilgung der Kosten für den Sporthallenbau.

Die Familienpolitik ist eine ständige und große Herausforderung und Aufgabe, die sich alle Gemeinden im Landkreis auf die Fahnen geschrieben haben. Dazu gehört ganz selbstverständlich auch die Schaffung von ausreichend Krippen- und Kita-Plätzen und einer modernen Erich Kästner Schule, die allen Anforderung gerecht wird. Als Marktgemeinde und Verantwortliche in der Kommunalpolitik brauchen wir heute nicht mehr diskutieren, ob es Kita-Plätze schon für einjährige geben soll oder nicht oder ob ein durchgehendes Ganztagsangebot in der Schule nötig ist – die Mütter und Väter, unsere jungen Familien fordern und nutzen dies ganz selbstverständlich.

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die unsere kommunalen Einrichtungen benutzen, wird in einer Betreuungsquote zusammengefasst und diese ist in Postbauer-Heng überdurchschnittlich hoch und darauf sind wir stolz.

Familienstützpunkt

Seit Herbst 2017 haben wir mit Frau Doris Utz und dem Familienstützpunkt einen weiteren Familien-Baustein auf den Weg gebracht. Ein tolles Beratungs- und Hilfsangebot bei uns im Rathaus und mein Dank an dieser Stelle nochmals an die Kooperation mit der Rummelsberger Diakonie, Herr Schulz und an Sie Frau Utz, für ihr bisheriges Engagement. Ich denke, es ist wichtig, dass unsere Familien erkennen, dass wir mit unserem durchgängigen und umfassenden Betreuungsangebot einen deutlichen Schwerpunkt setzen. Kinder und Familien sind die Zukunft unserer Gemeinden und ich spreche dies auch ganz bewusst an, weil wir ihnen auch den Platz zum Bauen und zum Wohnen zur Verfügung stellen müssen.

Wachstum

Wir sind in den letzten 10 Jahren um 300 Einwohner gewachsen, für den einen viel, für den anderen nicht. Ich bin der Ansicht, das ist ein gesundes Wachstum, das uns guttut und das uns auch den richtigen Antrieb verschafft. Wer stehen bleibt, geht schon einen Schritt zurück, heißt es und wir wollen nicht stehen bleiben, sondern uns nach vorne entwickeln.

Wir brauchen auch in den nächsten 10 Jahren ein Wachstum und darum ist es unsere Aufgabe, dies zu steuern und zu planen. Das werden wir auch tun und ich bin überzeugt mit der richtigen Mischung aus Ökonomie und Ökologie.

Jubiläen im Jahr 2018 - ein Grund zum Feiern

2018 soll nicht nur gearbeitet werden, es wird auch wieder kräftig gefeiert. Im Juni hat der Kindergarten St. Elisabeth seinen 25. Geburtstag und dann steht ein großes Jubiläum an - 950 Jahre St. Jakobuskirche in Heng. Am 21. April laden wir alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einem Fest- und Heimatabend in den Stieglersaal, am 1. Juli wird das Glockenleuten in Bayern 1 übertragen und am letzten Juliwochenende feiern wir den großen Festgottesdienst in dieser schönen alten Kirche. Danach ist ein Kirchenzug geplant hinüber zur Jakobikirchweih nach Köstlbach, bei der ich heuer wieder gerne das Bieranzapfen übernehmen würde.

Sie sehen, die Arbeit geht nicht aus, wir stehen auch 2018 wieder vor großen aber schönen Herausforderungen und ich möchte es nicht versäumen, mich an dieser Stelle auch zu bedanken für das gute Miteinander, einer offenen und ehrlichen Diskussionskultur im Marktgemeinderat und den Ausschüssen. Die Sache steht im Vordergrund und das erwarten die Bürger auch von uns.

Dank

Bedanken darf ich mich bei Landrat Willibald Gailler und dem Landratsamt für die tatkräftige Unterstützung, bei unseren Abgeordneten in Europa, Bund und Land für die gute Zusammenarbeit, für die Förderungen und Unterstützungen in allen Bereichen. Danken möchte ich auch meinen beiden Bürgermeisterkollegen Guido Belzl und Heinz Meyer für die unkomplizierte und freundschaftliche Zusammenarbeit.

Einen großen Dank möchte ich auch unseren aktiven Agendagruppen und dem Arbeitskreis Heimatpflege unter der Leitung von Josef Lobenhofer aussprechen, die sehr wertvolle ehrenamtliche Arbeit leisten. Ebenso, wie das Kulturforum unter der Leitung von Angelika Herrmann, für das sehr interessante und hochqualitative Programm hier in unserem Kulturschloss.

Herzlichen Dank meinen beiden Stellvertretern Hans Pröpster und Günter Eckstein, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus, im Bauhof, in unseren Kindergärten, im Hort in der EKS und in der Bücherei für die stets zuverlässige Mitarbeit. Dienst am Bürger, an Kindern und Schülern steht im Vordergrund und hoher persönlicher Einsatz.

Ein aufrichtiges Vergelt’s Gott gilt auch allen Firmen, Geschäften und Banken, die uns unterstützen und immer wieder bereit sind, als Sponsor und Unterstützer bei den Vereinen aufzutreten und damit auch das Ehrenamt kräftig unterstützen.

Im November 2018 ist es 100 Jahre her, dass der 1. Weltkrieg zu Ende ging und in Anbetracht der über 70jährigen langen Friedenzeit in Europa sollten wir dankbar sein, dass die heutigen Generationen dies so erleben dürfen.

Spruch

Es ist nicht wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen. Fontane

Uns gehört nur die Stunde. Und eine Stunde, wenn sie glücklich ist, ist viel.

Freuen wir uns auf ein gutes Jahr 2018 und nutzen wir die Zeit in diesem Sinne."

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