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Bundestagsabgeordneter Alois Karl

Ortsumgehung in Postbauer-Heng rückt näher

 

Alois Karl: Beide großen geplanten Ortsumgehungen von Mühlhausen und Postbauer-Heng sind als Vordringlicher Bedarf im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans vorgesehen

Einstufung des Neubaus eines 3. Gleises auf der Bahnstrecke zwischen Feucht und Neumarkt ist eine historische Weichenstellung im Schienenbereich

Alois Karl ist nach einer ersten Durchsicht des Entwurfs des Bundesverkehrswegeplans sehr zufrieden! So sind z.B. die gewünschten Ortsumgehungen, die von Postbauer-Heng und die von Mühlhausen als „vordringlicher Bedarf“ aufgenommen worden. „Auch im Schienenbereich sind wir sehr gut weggekommen“, konstatiert der Bundestagsabgeordnete. Äußerst positiv sei es, dass im Zuge des Ausbaus der Schienenstrecke Nürnberg-Neumarkt-Regensburg-Passau zwischen Feucht und Neumarkt die Schaffung ein drittes Gleis vorgesehen ist. Alois Karl kündigte an, sich jetzt mit dominantem Nachdruck für die Realisierung dieser in die Planung aufgenommenen Projekte aus seinem Wahlkreis einzusetzen.

„Die Aufnahme des Baus eines dritten Gleises zwischen Feucht und Neumarkt ist eine historische Weichenstellung. Das ermöglicht uns die Schienenanbindung unserer Heimat künftig noch deutlicher zu verbessern“, zeigte sich Alois Karl begeistert von der Einstufung.

Das Baurecht für die rund 23 Millionen Euro teure Umgehung der B299 um den Ortskern von Mühlhausen war ein Grund zum Feiern. Die Korken richtig knallen lassen können aber Bundestagsabgeordneter Alois Karl, Staatsekretär Albert Füracker, MdL, und Bürgermeister Martin Hundsdorfer erst seit Mittwochnachmittag. Denn durch die erneute Aufnahme dieser so wichtigen Entlastungsstraße in den neuen Bundesverkehrswegeplan ist sichergestellt: Der Bund bucht die nötigen Mittel für diesen Straßenbau ein, sobald dieser Bundesverkehrswegeplan Gesetz ist. Die Bürger im Mühlhausener Ortskern, durch den sich der Schwerlastverkehr oft nur mit großer Mühe quälte, können aufatmen.

„Ich freue mich auch sehr“, betont MdB Alois Karl, „dass auch die Ortsumgehung von Postbauer-Heng als vordringlicher Bedarf im Entwurf für den neuen Bundesverkehrswegeplan enthalten ist. Bürgermeister Horst Kratzer hat nun die berechtigte Hoffnung, dass dieses Vorhaben in absehbarer Zeit und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit realisiert werden kann. Schließlich sind in unserer langfristigen Planungen gerade Projekte dieser Kategorie auch finanziell hinterlegt.

Der Bundesverkehrswegeplan wird nun sechs Wochen lang ausgelegt. Es findet die Öffentlichkeitsbeteiligung führ jedermann statt. Dann folgt die Auswertung der eingegangenen Bedenken und Vorschläge, die dann in den Bundesverkehrswegeplan eingearbeitet werden. Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts im Frühsommer wird ein Rahmen für die Investitionen abgesteckt und ein Bedarfsplan erstellt. Letztendlich entscheidet der Deutsche Bundestag im Spätherbst welche Verkehrsprojekte in welcher Dringlichkeit geplant und aus unserem Haushalt finanziert werden, wenn er die Ausbaugesetze beschließt.

Zum Hintergrund: Der Entwurf des neue Bundesverkehrswegeplans (BVWP) sieht vor, dass bis 2030 rund 7,8 Milliarden Euro nach Bayern fließen werden, um Projekte des vordringlichen Bedarfs auf der Straße und der Schiene zügig umzusetzen.

Eine wichtige Etappe im Kampf für die Interessen der Bürger der Landkreise Amberg-Sulzbach und Neumarkt und der Stadt Amberg, die Alois Karl in Berlin vertritt, ist abgeschlossen. Heute bekamen die Bundestagsabgeordneten Einblick in den Entwurf des Bundesverkehrsministeriums für den neuen Bundesverkehrswegeplan. Angesichts von 2000 angemeldeten Projekten mit einer Investitionsgesamtsumme von rund 114 Milliarden Euro konnten nicht alle Wünsche erfüllt werden.

Nur das bevölkerungsreichste Land, Nordrhein-Westfalen hatte mit 150 Projekten mehr Vorhaben eingereicht als Bayern mit 136 und kam mit 7,9 Milliarden Euro Investitionssumme etwas besser davon. Nur zum Vergleich: Ins Saarland, flächenmäßig etwas kleiner als der Stimmkreis von MdB Alois Karl, fließen 100 Millionen Euro. Fünf Projekte waren dort angemeldet.

Quelle: Pressemitteilung Büro Alois Karl - 16. März 2016